MOBIL IN MELBOURNE

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Melbourne Skyline

Dieses Wortspiel können wir Ihnen leider nicht ersparen, lieber Leser: Melbourne is down under. Und die Preise für die gesamte Kollektion der BREE Melbourne sind aktuell auch ganz unten! Hier: klick.

Die Geschichte der BREE Melbourne beginnt… – in New York: Als Wolf Peter Bree in den 70ern die spezialgefertigten Transportbeutel der Fahrradkuriere in den Straßenschluchten Manhattans entdeckt, ist er fasziniert. Er bringt die Idee mit zurück nach Deutschland, um Melbourne1hier aus dem gleichen Material eine „Briefträgertasche“, eine Messenger Bag vorzustellen. Der Schock ist groß: LKW-Plane!

Heute ist die so entstandene Kollektion „BREE Punch“ längst eine Legende, überhäuft mit allen wichtigen Design-Preisen, verehrt von einer Fangemeinde, die das Planengewebe als ebenso strapazierfähig schätzt wie als individuell und… als sehr cool. Viele wollen „`ne Punch und sonst gar nichts!“ Eine riesige Produktvielfalt und schöne Standard- und Saisonfarben lassen nun auch wirklich keinen Wunsch mehr offen an der Kollektion Punch. Gar keinen?

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BREE Punch 93

BREE wäre nicht BREE, wenn man sich nicht sogar bei einem erfolgreichen Bestseller um eine Ergänzung, eine Variante, um eine technische Weiterentwicklung kümmern würde. Und deshalb gibt es die Kuriertasche seit letztem Jahr sogar noch in einem anderen, ebenso innovativen Material: ein beidseitig beschichtetes Polyestergewebe, matt schimmernd, angenehm weich und sehr, sehr leicht: BREE Melbourne. Benannt nach der Stadt, die 2013 zum dritten Mal in Folge zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt worden ist. Melbourne gilt als Australiens capital of culture and cool.

Down under nimmt man‘s leicht: das Leben – und die Taschen… Und mit der BREE Melbourne gelingt das auch in unseren Breitengraden, zumindest hilft es. Wie bei ihrer berühmten Schwester, der BREE Punch, ist die Kuriertaschen-Optik der BREE Melbourne nicht nur modischer Street-Style. Die Tasche eignet sich – rücklinks getragen – tatsächlich hervorragend, um den Stadtverkehr auf dem Bike zu meistern – ob Rennrad oder Scooter.

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BREE Melbourne 7

Das Hauptmerkmal der Melbourne ist die Überschlag-Klappe, typisches BREE signature design, hier moderner, leichter und sportlicher denn je interpretiert. Immer wieder ein raffinierter Hingucker und vor allem: ungemein praktisch. Alle Taschen haben Multi-Tragefunktionen und unzählige smarte Details, die den Transport einfach und sicher machen.

Übrigens: auch in Melbourne werden Transport und Mobilität groß geschrieben. Ein Faktor seiner weltweit beneideten Lebensqualität ist der besonders umweltfreundliche und effiziente  öffentliche Nahverkehr: mit einer Länge von 245 Kilometern und mit 1813 Haltestellen besitzt Melbourne doch tatsächlich das größte Straßenbahnnetz der Welt – und eines der ältesten, teilweise immer noch nach dem auch in San Francisco verwendeten US-Patent.

melbourne tramDas Netz besteht aus 27 Linien. Jährlich werden 150 Millionen Personen befördert. Besonders beliebt bei Touristen ist die City Circle Tram um die Innenstadt, die mit historischen, in weinrot oder grün-gelb lackierten Fahrzeugen verkehrt und als einzige ohne Fahrkarte, kostenlos benutzt werden darf (hierzu ein interessanter Beitrag von BBC Fast Track).

So ein umweltfreundliches Verkehrsmittel! Sogar in Paris kehrt man jetzt zur Straßenbahn zurück. Ein aufregendes Beispiel für zukunftsweisende Mobilität. Und wenn der Tram-Ride mal wieder etwas länger dauert, hat man am besten eine High Tech Tasche von BREE „am Mann“, eine BREE Melbourne. Wer das Leben liebt, wird auch sie lieben. Eine Tasche für eine neue Generation.

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Feine Reißverschlusszipper aus Naturleder in Verbindung mit dem unverwüstlichen High-Tech-Gewebe verleihen der Kollektion Klasse. Und der Kenner sieht auf Anhieb: BREE.

KEINE ATEMPAUSE

Im BREE Hauptquartier in Isernhagen gibt es ein Museum. Wie könnte es anders sein: ein Lederwarenmuseum! Es ist nur ausnahmsweise der Öffentlichkeit zugänglich, die musealen Konvolute hinter gläsernen Wänden dienen vielmehr der großen BREE Familie bei ihrer Arbeit als Inspirationsquelle und Muße.

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Neben dem gläsernen Konferenzraum: ein Ledermuseum

Üppige Taschen in luxuriöser Verarbeitung, aufwändige Überseekoffer, obskure Utensilien und Accessoires erinnern an die Blütezeit des Reisens, an Expeditionen in die Fremde und an einen individuellen Lebensstil, der sich keinem Konformismus beugte.

Die geschichtsträchtige Sammlung wurde mit didaktischer Sorgfalt und großer Kennerschaft zusammen getragen von Wolf Peter Bree, dem Gründer der BREE Collection. Seine unbändige Passion für Lederwaren war also auch sein Hobby. Um aber mit seiner Profession, dem Entwurf eigener Taschen, selbst Geschichte zu schreiben, und nicht etwa als Fußnote in einem Museum zu enden, bedurfte es einer klaren Handschrift und einer kraftvollen Aussage. Brees Taschen waren vor über 40 Jahren schon von der ersten Stunde an Inbegriff für Innovation und Qualität. Der junge Firmengründer traf damals den Zeitgeist ins Schwarze, spürte eine Gesellschaft im Aufbruch und den Wertewandel einer neuen Generation. Das Wirtschaftsmagazin brand eins beschrieb dies einmal so:

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Wolf Peter Bree

„Bree entwirft und verkauft Ledertaschen aus einem glatten, pflanzlich gefärbten Rindsleder mit naturbrauner Oberfläche. Dieser Farbton, der im Lauf der Zeit kräftig nachdunkelt, wird zusammen mit der schlichten, funktionalen Form zum Markenzeichen der Kollektion. In den friedens- und umweltbewegten achtziger Jahren ist sie ein Volltreffer. Die ökologisch korrekt anmutenden Akten- und Umhängetaschen gehören bald genauso zur Alternativbewegung wie Ikea-Mobiliar und Anti-AKW-Aufkleber“.

Bild 34So ist das mit Geschichte: sie wird ausgestellt im Museum – oder sie wiederholt sich doch! Heutzutage ist es Axel Bree, der Sohn des Firmengründers, der jeden Morgen die Räume der Heiligen Hallen zu durchschreiten hat, um an seinen Arbeitsplatz zu gelangen. Mitarbeiter und Geschäftspartner, die in den Besprechungsraum streben, müssen den gleichen Weg gehen.

Es duftet nach Leder. Bunte Kofferaufkleber wecken das Fernweh. Damen-Handtaschen aus exotischen Tierhäuten machen Lust auf Luxus. Und jede Tasche erzählt eine Geschichte, nämlich die ihres Besitzers und Trägers. Geschichten von Abenteuer und Aufbruch, von exzentrischen Life-Styles, vom Wunsch, Dinge zu bewahren und zu ordnen… Auch BREE Taschen sind so: kreiert jenseits flüchtiger Moden, werden sie oft vom Alltags- zum Lebensbegleiter.

32Denn Qualität und Nachhaltigkeit, verbunden mit dem Streben nach produkttechnischer Innovation – das sind Werte, die auch heute wieder, mehr denn je, unser aller Konsumverhalten bestimmen. 44 Jahre nachdem Wolf Peter Bree sein Unternehmen begründet hat, ist BREE genauso jung und frisch und am Puls der Zeit wie in längst vergangenen Gründerjahren.

Heute trägt aber nicht nur eine Naturleder-Tasche die BREE Gene unter der Haut. Heute sind es 50 Kollektionen, klassisch Natur, funktionell High-Tech oder topmodisch Hip – aber immer 100% BREE. Vielleicht liegt es daran: der heutige Chef des Hauses, Axel Bree, wird jeden Tag daran erinnert, welche Idee ins Museum gehört und welche auf die Straße. Oder wie Fehlfarben zu Zeiten der Neuen Deutschen Welle sangen: „Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran.“

DIE TASCHE

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Voltaire, kam 1750 aus Paris nach Potsdam und verbreitete am Hofe Friedrichs II. Weltstadtflair. Spitzname: der Aufklärer.
(Foto: © Public Domain)

Hefte raus, liebe Fashion-Freunde und -Freundinnen. Ab heute gibt es an dieser Stelle Interessantes und Neues aus der Welt der Mode im Allgemeinen und der Handtaschen im Besonderen zu erfahren – vor allem über Handtaschen aus dem Hause BREE.

Breezy heißt dieser Blog, und das heißt, ein frischer Wind kommt auf. Doch zunächst ein wenig Geschichtsstunde: Das 18. Jahrhundert. In philosophischer Hinsicht war es geprägt von der Aufklärung und markierte somit den Beginn der Moderne in Europa.

Die Epoche des 19. Jahrhunderts war die Zeit der beginnenden Industrialisierung und des Imperialismus, der weltweit seinen Höhepunkt erreichte. Das 20. Jahrhundert war geprägt von den beiden Weltkriegen und führte letztlich zu einer neuen Weltordnung.

Und das 21. Jahrhundert, the 21st century? Nun, unser Jahrhundert wird – und ist bereits jetzt schon – ohne Zweifel das Jahrhundert der Handtasche. Kein anderes Accessoire prägt das Straßenbild unserer Städte – und das Denken der Frauen – so sehr wie die Handtasche.

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(Foto: © kad-cafe.tumblr.com)

Freilich, schon bei den alten Ägyptern war die Handtasche (damals nur für ihn) vor allem eins: ein nützlicher Begleiter – nicht mehr. Erst in den letzten Jahren des vergangenen Jahrhunderts sollte sich das ändern: der Hype um die It-Bag, diese eine Tasche ohne die ES einfach nicht geht, erstmals entfacht von Fendi um ihre Clutch und von Hermès mit der „Birkin“, ließ aufhorchen: aber es ist doch nur eine Tasche, oder etwa nicht? Nein, eben nicht! Es ist soviel mehr… Als der visionäre Tom Ford dann die Handtasche auf dem Catwalk salonfähig machte, brachen endgültig alle Dämme: die Weiblichkeit dieses Planeten hatte einen neuen Fetisch – the bag.

Seit knapp 20 Jahren regiert die Handtasche nun die Welt, und die Jüngeren können sich nicht einmal daran erinnern, daß es früher anders war. Unsere Tochter verstaute bereits im Alter von 16 in den rollenden Kästen unter ihrem Ikea-Bett „Odda“ – eigentlich vorgesehen für Bettzeug und Kuscheltiere – etwa 70 Handtaschen…

Kein Fashion-Label, das nicht auch Handtaschen anböte. Und keine Woche, in der nicht wieder ein neues Taschen-Label auf den Markt drängte. Handtaschen im Autohaus, Handtaschen vom Kaffeeröster, alle „machen in Tasche“, alle. Und dann gibt es da noch BREE… Wikipedia weiß: „BREE Collection ist ein deutscher Lederwarenspezialist, welcher primär die Herstellung und den Vertrieb von hochwertigen Taschen und Accessoires organisiert. Die Marke BREE wurde 1970 von Wolf Peter Bree gegründet.“

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Axel Bree
(Foto: © Breezy)

Die BREE-Menschen machen also seit über 40 Jahren nichts anderes als Taschen, und das schon immer in Isernhagen, einer Gemeinde bei Hannover, die sich rühmt, das längste Straßendorf der Welt zu sein… Trotzdem finden wir Axel Bree, den Chef des Hauses, auf Anhieb: zum Lunch in seiner Kantine „Piazza Italiana“, einem italienischen Feinkostgroßhändler gleich neben dem BREE Headquarter.

Wie fühlt man sich denn als „alter Hase“ in einem plötzlich so hektischen, mitunter überhitzten Markt? „Natürlich haben wir starke Wurzeln“, läßt der schlanke Taschenmann sogleich einen gebratenen Scampo zwischen den Zähnen verschwinden, „aus denen müssen wir uns aber immer neu entwickeln. Deshalb nennen wir unsere Produkte ja auch ‚Classic with a twist‘!“

„Taschen erzählen viele Geschichten“, Bree ist jetzt beim Espresso und läßt das Mokka-Löffelchen kreisen, „Geschichten über Herkunft, Entstehung – und über ihren Besitzer. Diese Geschichten machen jede Tasche einzigartig und zum geliebten Begleiter. Und damit es so ein besonderes Stück wird, arbeiten wir mit Leidenschaft und Akribie an jedem Detail unserer Kollektion.“

Und tatsächlich: die neue Kollektion hat es in sich. „Kennern fällt sofort auf: da hat sich einiges getan, ausgesuchte Leder, exzellent verarbeitet für luxuriöse Qualität.“

So präsentiert sich BREE 2013: eine deutsche Premium Marke, hochwertig, aber doch erreichbar. Und das Jahrhundert der Tasche ist gerade erst angebrochen…

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(Foto: © BREE Collection)