WISSEN MACHT AH!

Gabrielle_Coco_Chanel 2.55Der Februar ist da. Und im Februar hat sie Geburtstag, diesmal ihren neunundfünfzigsten: „die kleine Chanel“, die praktische Umhängetasche, die Coco Chanel im Februar 1955 auf den Markt brachte und die deshalb das Kürzel 2.55 trägt. Sie wird bis heute produziert und zählt neben der Birkin und der Kelly von Hermès zu den Ikonen unter den Handtaschen.

6a00e3933abee08834011570440b4d970c-400wiCoco Chanel hatte nach dem Krieg erst 1954 wieder begonnen, als Modeschöpferin zu arbeiten und machte sich alsbald an die Realisierung einer Idee, die sie schon seit den 20er Jahren beschäftigt hatte. Bis dahin waren elegante Damenhandtaschen in der Regel mit einem kurzen Henkel ausgestattet und wurden mit der Hand oder am Unterarm getragen. Taschen mit Schulterriemen waren dagegen für eher ordinäre Zwecke in Gebrauch und wurden meist von Männern, z.B. Soldaten, benutzt. Die Damenhandtasche mit Schulterriemen bedeutete, dass die moderne Trägerin die Hände frei hatte und nicht Gefahr lief, die Tasche zu verlieren, da diese nicht ständig abgestellt und wieder aufgenommen werden mußte.

Als die 2.55 neu vorgestellt wurde, galt sie als Sensation. Während dieser ursprüngliche Entwurf sich Funktionalität zum Ziel gesetzt hatte, ist die Chanel 2.55 heute zum Inbegriff des Luxusgegenstandes geworden, der nicht wegen seiner praktischen Gestaltung gekauft wird, sondern die Trägerin als teures Accessoire schmücken soll. Typische Elemente der Tasche sind die rechteckige Grundform, der doppelte Überschlag und die rautenförmigen Steppnähte. Getragen wird die Tasche an zwei mit Lederriemen verflochtenen Metallketten.

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Deutsch-französische Taschenfreundschaft: BREE Oslo 16 und Chanel 2.55 im deutsch-französischen Restaurant „3 Minutes“ auf der Torstraße in Berlin.

Die Chanel 2.55 wird ab etwa 3.000 Euro Neupreis verkauft, aufwändige Dekorationen und luxuriöse Materialien können auch zu einem vielfach höheren Preis führen. Ältere Exemplare erzielen, wenn sie gut erhalten sind, ebenfalls Wiederverkaufspreise, die den ursprünglichen Preis um ein vielfaches übersteigen. Unser Foto rechts zeigt ein Vintage-Modell von Didier Ludot in Paris, der sich seit Jahrzehnten auf den An- und Verkauf von Luxus-Accessoires spezialisiert hat.

Der geschulterte Trageriemen einer Damenhandtasche ist im Laufe der Zeit gewandert: im Jahr 2014 trägt frau ihn crossbody – quer. Zu diesem Trend paßt hervorragend die BREE Oslo 16, das Wort „Tornister“ ist nicht ganz unangebracht. Und das ist kein Zufall: die Taschen der Kollektion Oslo können auf eine 40-jährige Geschichte zurück blicken, denn sie nehmen in Form und Material die Elemente auf, die in den 70ern die ersten Naturledertaschen von BREE prägten, und dazu gehörten eben auch Schulranzen und Aktentaschen.

000000000180750916Oslo, diese natürliche Schöne, war also schon immer das Gesicht der Marke BREE. Jetzt strahlt Oslo frischer, moderner und sinnlicher denn je. Das vegetabil gegerbte und veredelte finnische Naturleder lässt die Taschen charaktervoll und „schön“ altern und paßt zum Classic-Look. Und der Star der Kollektion ist die Oslo 16 – so klein und doch so vielseitig, so top-modisch und doch mit ganz viel Geschichte.

Der Cambridge-Style und ein gestiegenes Bewußtsein für natürliche, „ehrliche“ Materialien haben dafür gesorgt, daß gerade bei jungen Frauen ausgerechnet die traditionsreichste Kollektion des Hauses BREE sehr angesagt ist. Oslo 16: liebenswert und très chic.

 

Zu Ihrer Information: Die Geschichte der Chanel 2.55 wird hier sehr schön nacherzählt: http://stylefrizz.com. Vintage-Modelle der Chanel 2.55 findet man u.a. in Hamburg in der Galleria bei Otto von Emmerich oder in Paris im Palais Royal bei Didier Ludot: http://www.ottenvonemmerich.de/http://www.didierludot.fr/. Die BREE Oslo gibt es für 350 Euro in den BREE Exklusivgeschäften und im Online Store: http://bree.com(Für den Text über die Chanel 2.55 haben wir auf Informationen von Wikipedia zurückgegriffen.)

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