PLANET BREE – (Vol. VII – Hawaii)

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Die schöne Schultertasche BREE Kiel ist schon ihres Namens wegen dem Wassersport verbunden. Auch wenn man an der Kieler Börde dabei weniger an Surfin‘ denkt… In Waikiki auf der Hauptinsel Honolulu ist es hingegen ein Volkssport.

Auf seiner Weltumsegelung  zu den BREE Shops in Ostasien und Amerika hat Axel Bree mittlerweile eine Inselgruppe im Pazifik erreicht: Hawaii…

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WELCOME to the ONLY official BREE store in the United States!

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Katweena (links), hawaiianisches It-Girl und guter Geist des BREE Shops Waikiki.

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Ganz eindeutig Naturleder-Fans: die Damen vom BREE Shop Hyatt Regency Waikiki, 2424 Kalakaua Avenue.

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Luxus Resort mit eigener Shopping Mall. Darin: BREE Waikiki.

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Wo die wilden Surfer wohnen: das berühmte La Moana Surfrider Hotel.

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Aloha! Hotel-Legende The Royal Hawaiian.

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Es weihnachtet sehr.

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Sunset over the greatest island in the world!

PLANET BREE (Vol. VI – Tokio)

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BREE ???, ??5-8-20 (???? 1F), ???

Tokyo-Joe: auf der Reise rund um die Welt besucht Axel Bree „seinen“ Laden in Ginza, Tokios Shopping und Ausgeh-Distrikt…

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BREE Ginza: alle jut druff!

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Mr. Sakamoto und Mr. Horiguchi.

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Ob Mr. Sakamoto mit Ryuichi Sakamoto verwandt ist? Er sieht zumindest so aus.

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Eine BREE Stockholm am Arm einer schönen Japanerin…

…und BREE Taschen mit schönen Berlinerinnen: Display mit BREE's Instagram-Fotos.

…und BREE Taschen mit schönen Berlinerinnen: Display mit BREE’s Instagram-Fotos.

PLANET BREE (Vol. V – Tokio)

Welcome Tokio Ginza.

Welcome Tokio Ginza.

Auf seiner Reise einmal um den Globus hat Axel Bree mittlerweile Tokio erreicht. Auch hier besucht er die lokalen BREE Exklusivgeschäfte…

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50 Smartphones und ein smarter Buchleser.

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Von Isernhagen, dem größten Dorf Deutschlands, in die größte City der Welt.

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Der Department Store in Ginza ganz im Glanze eines neuen Kleinwagens.

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Der Weltmeister der Inszenierung im weihnachtlichen Outfit auf Ginza.

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Chanel mit eigenem Hochhaus.

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Lost in Translation: hat Bill Murray abgenommen? Nein, Axel Bree ist im Park Hyatt in Shinjuku.

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Ab Stockwerk 40 ist dieser Wolkenkratzer das Park Hyatt Tokio.

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BREE-Mitarbeiter Sakamoto erfreut sich an Sushi.

Dieser Fisch heißt im Japanischen übrigens Bree. Eine Delikatesse!

Dieser Fisch heißt im Japanischen übrigens Bree. Eine Delikatesse!

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Fashion Capital of Asia: das oval Hochhaus mit der Netzstruktur ist die Modeakademie des Landes.

Tokio (auch Tokyo, jap. ??, T?ky?) ist eine Weltstadt in der Kant?-Region im Osten der japanischen Hauptinsel Honsh?. Der Name bedeutet „Östliche Hauptstadt“. Das Gebiet der 23 Bezirke ist mit 9.059.903 Einwohnern nicht nur die bevölkerungsreichste Stadt Japans, sondern als Sitz der japanischen Regierung und des Tenn? auch de facto die Hauptstadt Japans. Die Metropolregion besitzt sogar rund 36 Millionen Einwohner und ist so die größte Metropolregion der Welt. Wikipedia

PLANET BREE (Vol. IV – Peking)

BREE Exklusivgeschäfte gibt es in Hannover, in Berlin, in München… Aber auch in Taipeh, Shanghai, Tokio oder Honolulu. Auf einer Reise einmal um den Globus besucht Axel Bree derzeit “seine” Shops. Dies ist sein Reisealbum.

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The BREE dream team Beijing.

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Der einzige BREE Shop der Welt mit lebenden Tieren: aber Fische bringen Glück. In China.

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Auch Peking hat seine Outlet-Zentren…

PLANET BREE (Vol. III – PEKING)

BREE Exklusivgeschäfte gibt es viele: in Hannover, in Berlin, in München… Aber auch in Taipeh, Shanghai, Tokio oder Honolulu. Auf einer Reise einmal um die Erde besucht Axel Bree derzeit “seine” Shops. Dies ist sein Reisealbum.

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Willkommen in Peking! Webdesigner Wu, BREE-Partnerin Cindy, Axel Bree und Tour Guide Li.

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BREE Store Beijing. Sieht aus wie… BREE.

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Sie bewacht die Mutter Kunst. Und die Gäste aus Deutschland.

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Nein, hier wird kein Dino-Steak verkauft. Aber was ist es dann?

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Pretty in Pink: den typischen Chinesen auf seinem Fahrrad stellte man sich früher anders vor.

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Dinner im Da Dong, Pekings erste Adresse für Peking-Ente. Was sonst?

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Konfuzius sagt: Peking macht Spaß.

Peking (Aussprache in Hochchinesisch, teilweise auch im Deutschen: Beijing) ist die Hauptstadt der Volksrepublik China und hat eine über dreitausendjährige Geschichte. Der Name bedeutet Nördliche Hauptstadt (vgl. Nanking für Südliche Hauptstadt).

PLANET BREE (Vol. II – HONGKONG)

BREE Exklusivgeschäfte gibt es viele: in Hannover, der Heimatstadt von BREE, in Berlin im Luxuskaufhaus KaDeWe, in München auf dem Flughafen Franz-Josef-Strauß… Aber auch in Taipeh, Shanghai, Tokio oder Honolulu. Auf einer Reise einmal um die Erde besucht Axel Bree derzeit “seine” Shops. Dies ist sein Reisealbum.

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BREE Shop in Hongkong: Festival Walk, Kowloon

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BREE Hongkong

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Warenkunde: Axel Bree führt ein in das neue Leder der BREE Stockholm.

Hongkong
Metropole und Sonderverwaltungszone an der Südküste der Volksrepublik China im Mündungsgebiet des Perlflusses. Wikipedia

PLANET BREE (Vol. I – TAIWAN)

BREE Exklusivgeschäfte gibt es viele: in Hannover, der Heimatstadt von BREE, in Berlin im Luxuskaufhaus KaDeWe, in München auf dem Flughafen Franz-Josef-Strauß… Aber auch in Taipeh, Shanghai, Tokio oder Honolulu. Auf einer Reise einmal um die Erde besucht Axel Bree derzeit „seine“ Shops. Dies ist sein Reisealbum.

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Frühling in Taiwan: „The Spring Must-Haves“ in Harper’s Bazar. Dabei: die BREE Kiel…

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Die BREE Kiel als Workbag: auf dem Busbahnhof von Taipeh.

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Der Weihachtsmann in Taiwan bringt diesmal BREE-Taschen – dem Glücklichen, der in dieser Promotion gewinnt.

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Als ob die Chinesen von BREE nie genug bekommen würden: eine große Lebensmittelkette trägt (fast) den Namen unseres Blogs Breezy.

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X-Mas in Taipeh: feierliche Übergabe der ersten BREE Stockholm in Asien.

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Hauptstadt der Republik China, häufig in der englischen Schreibweise als Taipei vorzufinden, ist eine Millionenstadt am Fluss Danshui im nördlichen Teil von Taiwan und die Hauptstadt der Republik China. Wikipedia

UNSER LEDER

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Dies ist der Heilige Crispin, der im 3. Jahrhundert in Soissons (Frankreich) den christlichen Glauben verbreitete und dort den Märtyrertod starb. Wegen seiner durch die Legende überlieferten Tätigkeit ist Crispin der Schutzpatron der Schuhmacher, Sattler und Gerber. Seit seiner Zeit hat sich in der Lederwarenbranche einiges verändert – nicht alles zum Guten…

ein Gastbeitrag von Axel Bree

Verheerende Umweltverschmutzungen, ausbeuterische Arbeitsbedingungen, einstürzende Fabriken, Todesopfer: kaum ein Monat vergeht ohne neue Schreckensmeldungen über Produktionsstätten in gewissen Regionen Asiens.

Zuletzt sorgte ein Beitrag der hervorragenden ZDF-Reportagereihe 37° für traurigen Gesprächsstoff. Hier ging es vor allem um Gerbereien auf dem Indischen Subkontinent.

Westliche Textil- und Lederwarenanbieter sehen sich immer häufiger zu Erklärungen und Versicherungen genötigt: „Wir nicht! Wir lassen so nicht produzieren.“ Natürlich ist es in einer immer stärker globalisierten Welt mit ihren verschlungenen Handelsströmen nicht immer leicht, die Herkunft eines Produktes lückenlos zu verfolgen. Es gilt aber auch: Qualität und billig – das geht eigentlich nicht zusammen.

Beispiel: eine im besten Sinne „gute“ Damenhandtasche aus Leder ist für 100 Euro nun einmal nicht zu bekommen. Das durchdachte, kreative Design, die handwerkliche Verarbeitung, die Funktionalitäten (diese „kleinen Extras“), die Qualität des Leders, die Herkunft des Leders und die Gewißheit, daß der Herstellungsprozeß selbst die Natur – Fauna und Flora – so gut wie nur möglich schont – all‘ das hat seinen Preis. Und wir bei BREE sind glücklich, daß unsere Kunden bereit sind, diesen Preis zu bezahlen.

Verantwortung und Nachhaltigkeit wurden unserem Familienunternehmen von Wolf Peter Bree bereits mit in die Wiege gelegt. Schon 1970 spürte unser junger Firmengründer eine Gesellschaft im Aufbruch und den Wertewandel einer neuen Generation. Seine schlichten Taschen aus pflanzlich gegerbten Leder, dem oft so genannten „Naturleder“, wurden zum Markenzeichen der Kollektion. Die ökologisch korrekten Akten- und Umhängetaschen gehörten bald genauso zur Alternativbewegung wie Ikea-Mobiliar und Anti-AKW-Aufkleber. Naturledertaschen gehören auch heute noch zu den bekanntesten und erfolgreichsten der BREE Kollektion, weil sie „in“ und „hip“ sind.

BREE bezieht seine Leder grundsätzlich direkt und kauft die benötigten Materialien und Zubehöre separat ein. Unsere entsprechenden Lieferanten, Zulieferer und Gerbereien sind fest nominiert und dürfen sich als Langzeitlieferanten unseres Unternehmens bezeichnen. Unsere Leder kommen vor allem aus Deutschland sowie aus den europäischen Nachbarländern. Auch unsere südkoreanischen Lieferanten verwenden hochwertige Rohware – überwiegend aus Ländern wie Neuseeland, Australien oder aus Europa. Leder aus Gerbereien in Pakistan oder Bangladesh, wohin Rinder aus Indien (wo sie ja heilig sind) in wochenlangen, tierquälerischen Viehtrieben gebracht werden, werden bei BREE niemals verwendet.

Unsere Gerbereien aus Übersee sind überdies ausnahmslos zertifiziert nach ISO 9001 (TQM – Total Quality Management) bzw. ISO 14001 (Umweltzertifikat). Diese Zertifikate liegen uns selbstverständlich vor. Bevor unsere Leder schließlich verarbeitet werden, unterziehen wir sie einem streng festgelegten chemikalischen und physikalischen Test eines akkreditierten internationalen Prüflabors. Die Testparameter entsprechen den europäischen Richtlinien und werden durch uns streng überwacht, kontinuierlich überprüft und ggf. auf etwaige neue Erkenntnisse angepasst. So überprüfen wir verläßlich, daß unsere Leder am Ende des Gerbprozeßes nicht gesundheitsbeeinträchtigend sind.

Neben den hohen qualitativen Standards unserer Materialien, werden unsere Produkte bei Fertigungsstätten produziert, die internationale Zertifizierungen vorweisen können. Zusätzlich verfolgt BREE einen strengen sozialen internationalen Verhaltenskodex in Bezug auf Sozialkompetenz und Menschenrechte (Social Code of Conduct nach ILO und den Vereinten Nationen). Unsere Fabrikanten sind zudem durch unabhängige Institute auf Sozialkompetenz und Einhaltung der Menschenrechte geprüft bzw. auditiert. Wir lassen uns den Verhaltenskodex von jedem Geschäftspartner verbriefen und prüfen diesen zeitgemäß ab: unangemeldet kontrolliert Axel Bree selbst die Verhältnisse vor Ort – oder er entsendet den BREE Einkaufsleiter oder den BREE Qualitymanager. All‘ das, damit die Freude an einer schönen Handtasche mit einem guten Gewissen einher gehen kann.

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Klassische Formen und ein vertrautes Material mit Wohlfühlfaktor:  die Naturlederkollektion von BREE ist längst zum Markenzeichen geworden. Zur Saison Herbst/Winter 2013/2014 kombiniert BREE-Designerin Annette Goeke das pflanzlich gegerbte Leder mit einer kaschierten hochglänzenden Silberfolie. Das Ergebnis ist außergewöhnlich.

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Foto (und Schmuck!): © Sabrina Dehoff

Spieglein, Spieglein in der Hand, wer ist die Schönste im ganzen Land? Wie ein Spiegel so glatt und klar schimmert die Silberfolie auf der Geldbörse BREE Bornholm 107 (Foto rechts). Und wer tief hineinschaut, weiß: eine BREE Tasche aus naturfarbenem Leder, kombiniert mit Silber, ist die schönste hier. Sie ist außerdem auch die schönste hinter den sieben Bergen. Schließlich sind wir nicht bei den Gebrüdern Grimm, sondern bei Bruder Axel Bree. Und seine gute Fee ist die Annette Goeke, Head of Design im Hause BREE. Goeke, die zuvor bei Eley Kishimoto, Givenchy und Hugo Boss tätig war, wählte ausgerechnet BREES gemütliche Naturlederwaren für ihre Frischzellenkur „Bling-Bling“.

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BREE Oslo 12 – ohne Silber „nur“ ein wunderschöner Klassiker. Foto © BREE Collection.

Taschenkollektionen aus vegetabil gegerbten Tierhäuten, umgangssprachlich gerne „Naturleder“ genannt, waren schon immer das Gesicht der Traditionsmarke BREE. In den 70er und 80er Jahren galten BREES Akten- und Umhängetaschen als ökologisch besonders korrekt und wurden bald zu Ikonen – wie der Anti-AKW-Aufkleber und das Volvo-Auto. Aus der Alternativbewegung von einst sind die Selbstverständlichkeiten unserer Zeit geworden. Junge Frauen von heute, die zu den BREE-Kollektionen Oslo, Stockholm oder Bornholm greifen, demonstrieren vor allem modisch up-to-date zu sein.

Mit der Renaissance der Cambridge Satchel Bag und des Classic Look rückten auch BREES Klassiker wieder in den Fokus jeder passionierten Handtaschenliebhaberin. Naturledertaschen sind „cool“: diese sinnliche Haptik…, dieses charaktervolle Material – pflanzlich gegerbtes und veredeltes finnisches Leder -, das die Taschen „schön“ altern läßt. Es ist gerade dieser sichtbare Alterungsprozeß, den Fans besonders schätzen. Es macht jede Tasche so echt, so unique.

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BREE Oslo 19 – wie gemacht für Kamelhaarmantel und Burberry-Rock. Foto: © Lilliluise Felsenstein

Und jetzt strahlt die BREE Oslo noch frischer und moderner denn je. Glitzernde Akzente in silber machen die Taschen zum Liebling der Saison. Gegensätze ziehen sich offensichtlich gut an: die Kombination verblüfft und die hochwertige Anmutung der BREE Oslo wird sogar noch unterstrichen. Denn hier kommt kein einfacher Lack, sondern Silberfolie zur Verwendung, die auf Rindleder kaschiert wird: Spiegelleder mit präzisen Nähten, das mit der Zeit Patina bekommt und immer schöner wird. Das gilt angeblich auch für diejenige, die sich darin betrachtet. Gut zu wissen, nicht wahr…?!

Die Erfolgsgeschichte der BREE Naturlederwaren bekommt so plötzlich ein gänzlich unerwartetes neues Kapitel. Aber wie kam Designerin Annette Goeke auf diese Idee? „Das Naturleder ist unsere DNA und das Spiegelleder ist das Trend-Material in der Wintersaison 2013/14“, zieht Frau Goeke eins und eins zusammen, „wir haben das Heritage mit dem Modernen verbunden“.

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BREE Oslo 15. Foto: © BREE Collection

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BREE Oslo 19. Gesehen in Berlin im Katz Orange.
Foto: © Lilliluise Felsenstein.

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BREE Bornholm 110. Gesehen vor dem Berliner Dom.
Foto: © Lilliluise Felsenstein.

AXEL BREE: ICH HAB‘ NOCH EINEN KOFFER IN BERLIN

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An einem Baugerüst entlang der Leipziger Straße in Berlin-Mitte prangt derzeit ein Big Banner mit der Aufschrift: SHOPPING IS COMING HOME. In westdeutschen Großstädten – mit ihren Neurosen und Ängsten – würden Frauen jetzt vielleicht sagen: „Wie? Nach Hause? Wo war das Shopping denn hin?“ Nicht so die kesse Berlinerin. Die weiß Bescheid. Sie weiß, warum die Betreiber der hier entstehenden Einkaufspassage „Leipziger Platz Quartier“ behaupten, nirgendwo sonst sei die wahre Heimat des gepflegten Einkaufens…

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Leipziger Platz um 1900: als man noch lustwandelte.

Der Leipziger Platz war – wie sein Nachbar, der Potsdamer Platz – nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und in den Jahren von Mauer und Todesstreifen, der genau hier entlang lief, eine unbebautes Brachland. Während der Potsdamer Platz schon bald nach der Wiedervereinigung im neuen Glanz im imposanten Manhattan-Style erstrahlte, wird der Leipziger Platz erst dieser Tage in seiner historischen Form wieder vollständig hergestellt – wie 1738, als der Platz nach Plänen Philipp Gerlachs, königlicher Baudirektor von Berlin, als barockes Oktogon (Achteck) erstmals angelegt wurde.

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Leipziger Platz 12: Wertheim Kaufhaus

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts und vor allem in den Goldenen Zwanzigern, der großen Blütezeit Berlins, war der Leipziger Platz Verkehrsknotenpunkt und pulsierendes Herz der Stadt. Das lag vor allem an dieser Adresse: Leipziger Platz 12. Hier stand das Wertheim Kaufhaus, das als schönstes seiner Art galt. Die Kaufhausgründer Rudolph Karstadt, Adolf Jandorf, Hermann Tietz und Georg Wertheim hatten die amerikanische Erfindung des großen, universellen Warenhauses nach Deutschland geholt. 1926 hatte Wertheim Dimensionen erreicht, die es zum größten Kaufhaus Europas machten, größer noch als Harrods in London.

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Neues Quartier: 270 Läden unter einem großen Dach.

Im Krieg zerstört, in den Fünfziger Jahren als Ruine abgetragen, blieb vom Wertheim schließlich nur noch der ehemalige Tresor übrig. Den nutzte der legendäre Techno-Club Tresor. Zuckende Leiber auf dem Dancefloor, dort wo er einst seinen Geldspeicher hatte. Gut, daß Georg Wertheim das nicht mehr erleben mußte. 2005 war auch damit Schluß Jetzt entsteht auf dem ehemaligen Wertheim-Areal ein neues Superlativ: Das Einkaufszentrum „Leipziger Platz Quartier“ öffnet Anfang 2014 mit dem größten deutschen Food-Court (!) und 270 Ladengeschäften – darunter natürlich auch BREE. Der Branchenmix besteht schwerpunktmäßig aus markenorientierten Textilgeschäften – und damit kommt das Shopping vielleicht nicht hierher nach Hause („…is coming home“), findet aber ganz bestimmt ein eindrucksvolles neues Zuhause.

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Oben links (hier noch im Modell): Berlins neues Einkaufsparadies.

Die Projektentwickler erhoffen sich eine neue Berliner Einkaufsachse vom Potsdamer Platz über den Leipziger Platz, die sich künftig bis zur Friedrichstraße durchziehen soll. Berlins städtebauliche Entwicklung ist also auch fast 25 Jahre nach dem Fall der Mauer noch lange, lange nicht abgeschlossen. Und es ist quasi selbstverständlich, daß BREE sich an diesen neuen spannenden Projekt beteiligt. Denn BREE ist nicht nur einer der traditionsreichsten und größten Lederwarenhersteller Deutschlands, sondern auch ein Einzelhändler und Filialist, der seine Points of Sales ausschließlich in ausgesuchtesten Top-Lagen sucht. So schließt man in Berlin jetzt die Filiale in den etwas in die Jahre gekommenen „Potsdamer Platz Arkaden“ und zieht 200 Meter weiter östlich in das neue “Leipziger Platz Quartier”.

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Goldig: BREE als Partner der Berliner MB Fashion Week.

Gründe für eine starke Präsenz in der Hauptstadt gibt es viele: Berlin ist Millionenstadt mit einem gigantischen Einzugsgebiet, aber auch Deutschlands Schaufenster zur Welt: „Das besondere Lebensgefühl der weltoffenen Metropole und Trend-Stadt hat sich international herumgesprochen und löst einen einzigartigen Magnetismus aus“, sagt Burkhard Kieker, Geschäftsführer der Tourismusmarketinggesellschaft Visit Berlin. Sich als deutsches Fashion-Label dem internationalen, modeaffinen Publikum auf dieser jungen, hippen Bühne zu präsentieren, steht für BREE schon lange ganz oben auf der Agenda: im spektakulären Luxuskaufhaus KaDeWe verfügt man über eine exponierte Shopping-Fläche, BREE ist in Berlin Partner der Mercedes-Benz Fashion Week, und seinen Blog thebag_official bei Instagram, der Foto-Sharing-App für Mobilgeräte, läßt das BREE-Team exklusiv in Berlin „spielen“.

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Axel Bree mit BREE Tasche. Seinen BREE Koffer hat er noch in Berlin.

Neben all‘ den Business- und Marketingaspekten gilt aber auch: Axel Bree hat noch einen Koffer in Berlin. „Es die Stadt meiner Großeltern und meines Vaters“, erzählt er, „leider mußten sie am Ende des Krieges flüchten, aber ein Stück Berliner Feeling ist in der Familie immer geblieben. Wir fühlen uns dort heimischer als anderswo.“ Seinem neuen Berliner „Kind“, dem kleinen aber feinen Shop im Erdgeschoß des „Leipziger Platz Quartier“, sieht Axel Bree mit froher Erwartung entgegen: „Jede Eröffnung dort ist immer etwas ganz besonderes.“