KEINE ATEMPAUSE

Im BREE Hauptquartier in Isernhagen gibt es ein Museum. Wie könnte es anders sein: ein Lederwarenmuseum! Es ist nur ausnahmsweise der Öffentlichkeit zugänglich, die musealen Konvolute hinter gläsernen Wänden dienen vielmehr der großen BREE Familie bei ihrer Arbeit als Inspirationsquelle und Muße.

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Neben dem gläsernen Konferenzraum: ein Ledermuseum

Üppige Taschen in luxuriöser Verarbeitung, aufwändige Überseekoffer, obskure Utensilien und Accessoires erinnern an die Blütezeit des Reisens, an Expeditionen in die Fremde und an einen individuellen Lebensstil, der sich keinem Konformismus beugte.

Die geschichtsträchtige Sammlung wurde mit didaktischer Sorgfalt und großer Kennerschaft zusammen getragen von Wolf Peter Bree, dem Gründer der BREE Collection. Seine unbändige Passion für Lederwaren war also auch sein Hobby. Um aber mit seiner Profession, dem Entwurf eigener Taschen, selbst Geschichte zu schreiben, und nicht etwa als Fußnote in einem Museum zu enden, bedurfte es einer klaren Handschrift und einer kraftvollen Aussage. Brees Taschen waren vor über 40 Jahren schon von der ersten Stunde an Inbegriff für Innovation und Qualität. Der junge Firmengründer traf damals den Zeitgeist ins Schwarze, spürte eine Gesellschaft im Aufbruch und den Wertewandel einer neuen Generation. Das Wirtschaftsmagazin brand eins beschrieb dies einmal so:

WPB

Wolf Peter Bree

„Bree entwirft und verkauft Ledertaschen aus einem glatten, pflanzlich gefärbten Rindsleder mit naturbrauner Oberfläche. Dieser Farbton, der im Lauf der Zeit kräftig nachdunkelt, wird zusammen mit der schlichten, funktionalen Form zum Markenzeichen der Kollektion. In den friedens- und umweltbewegten achtziger Jahren ist sie ein Volltreffer. Die ökologisch korrekt anmutenden Akten- und Umhängetaschen gehören bald genauso zur Alternativbewegung wie Ikea-Mobiliar und Anti-AKW-Aufkleber“.

Bild 34So ist das mit Geschichte: sie wird ausgestellt im Museum – oder sie wiederholt sich doch! Heutzutage ist es Axel Bree, der Sohn des Firmengründers, der jeden Morgen die Räume der Heiligen Hallen zu durchschreiten hat, um an seinen Arbeitsplatz zu gelangen. Mitarbeiter und Geschäftspartner, die in den Besprechungsraum streben, müssen den gleichen Weg gehen.

Es duftet nach Leder. Bunte Kofferaufkleber wecken das Fernweh. Damen-Handtaschen aus exotischen Tierhäuten machen Lust auf Luxus. Und jede Tasche erzählt eine Geschichte, nämlich die ihres Besitzers und Trägers. Geschichten von Abenteuer und Aufbruch, von exzentrischen Life-Styles, vom Wunsch, Dinge zu bewahren und zu ordnen… Auch BREE Taschen sind so: kreiert jenseits flüchtiger Moden, werden sie oft vom Alltags- zum Lebensbegleiter.

32Denn Qualität und Nachhaltigkeit, verbunden mit dem Streben nach produkttechnischer Innovation – das sind Werte, die auch heute wieder, mehr denn je, unser aller Konsumverhalten bestimmen. 44 Jahre nachdem Wolf Peter Bree sein Unternehmen begründet hat, ist BREE genauso jung und frisch und am Puls der Zeit wie in längst vergangenen Gründerjahren.

Heute trägt aber nicht nur eine Naturleder-Tasche die BREE Gene unter der Haut. Heute sind es 50 Kollektionen, klassisch Natur, funktionell High-Tech oder topmodisch Hip – aber immer 100% BREE. Vielleicht liegt es daran: der heutige Chef des Hauses, Axel Bree, wird jeden Tag daran erinnert, welche Idee ins Museum gehört und welche auf die Straße. Oder wie Fehlfarben zu Zeiten der Neuen Deutschen Welle sangen: „Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran.“